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Eines der nervenaufreibendsten Dinge bei einem Pflegefall ist der "Behördenkram". An die Tätigkeiten bei der Pflege und die Macken des Patienten kann man sich gewöhnen. Doch die Streiterei und der Aufwand mit Krankenkassen, Plegeversicherung, Pflegediensten, Medizinischen Dienst, Vormundschaft usw. scheint niemals zu enden und ist zeitaufwendig und eine echte Zusatzbelastung.

Machen Sie sich auf einiges gefasst. Aber seien Sie stark und lassen Sie sich nicht von ersten Misserfolgen abhalten, für das Recht ihres Angehörigen und ihr eigenes Recht zu kämpfen!

In Deutschland gibt es dank Hr.Blüm die Pflegeversicherung, gemeinschaftlich bezahlt von allen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Sie ist gedacht für Leistungen bei Patienten, die nicht vorrübergehend krank sind, sondern beim täglichen Alltag Pflegebedarf dringend benötigen. In jeder Gesellschaft gibt es diese Pflegefälle. Den größten Anteil daran hat die Alterspflege.

Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit gibt es Anspruch auf mehr oder weniger Geld und Leistungen. Zur Untergliederung hat man 3 Pflegestufen eingeführt. Die werden aber nicht automatisch zugeteilt, wenn es offensichtlich nötig ist. Sie als Angehörige müssen dazu einige Hürden und eine gehörige Portion Bürokratie überwinden. Dazu mehr beim Thema Pflegestufen.

Diverse Hilfsleistungen, ärztliche Untersuchungen und Behandlungen werden aber weiterhin von den Krankenkassen bezahlt. Die Arbeitsteilung zwischen Pflegekasse und Krankenkasse ist verwirrend. Auch hier werden Sie so einige Briefe zu schreiben haben.

Außerdem wollen wir hier noch darauf eingehen,

welche Wege es für die rechtliche Vollmacht gibt,
ob es besser ist sich für häusliche oder stationäre Pflege zu entscheiden,
welche Behörden bei Gemeinde, Landkreis oder Land für Pflegebelange zuständig sind (wo sich sich beschweren können).

Und dann kommt noch etwas Philosophie zum Pflegethema in unserer Gesellschaft.

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