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Durch eine Bekannte erfuhr ich von dem

            Alzheimer Therapiezentrum der Neurologischen Klinik Bad Aibling

Eine Einrichtung der Schön Kliniken. Ich erkundigte mich dort und bekam ausführliches Informationsmaterial zu der angebotenen Kurbehandlung:

Ziel dieser Kure ist eine erhaltende Rehabilitation. Es gehört zum Kern des Behandlungskonzeptes, dass Kranke immer in Begleitung eines betreuenden Angehörigen aufgenommen werden. Die Hilfeleistung der Klinik richtet sich sowohl an den Kranken, als auch an den mitbetroffenen betreuenden Angehörigen.

Mit dem Attest der Psychologischen Klinik der Medizinischen Akademie Dresden und den von der o.g. Einrichtung bereitgestellten Informationen reichte ich den Kurantrag bei der Krankenkasse am 30.11.2001 ein und bat um Übernahme der Kosten.

Nach 6 ½ Wochen kam dann die Ablehnung mit der Begründung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen:

            „Die Auswertung Ihrer eingereichten Unterlagen ergab, dass keine medizinische Notwendigkeit für eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme vorliegt. Bei der alzheimerischen Erkrankung handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die auch durch eine stationäre Maßnahme nicht grundlegend beeinflusst werden kann. Mit Abnahme des Hilfebedarfs ist nicht zu rechnen. Die von der Kureinrichtung angebotene diagnostische Abklärung kann und sollte am Wohnort erfolgen. Eine Schulung der Ehefrau sollte ambulant durch den betreuenden Arzt erfolgen.“

 Diese Begründung ist so niederschmetternd, dass mir selbst heute noch, nach 3 Jahren, die Frage nach der erforderlichen Dosis Arsen immer noch oben auf liegt. Der beurteilende Arzt des MDK hatte ja nicht einmal die Diagnose verstanden!

 Selbstverständlich reichte ich dazu sofort einen Widerspruch ein, der wurde an die Hauptstelle der Krankenkasse weitergeleitet, ich reichte noch den Geschäftsbericht der Kurklinik nach, der ausführliche Hinweise auf die aktuelle Studie zur FTD – Erkrankung und die Kurbehandlung enthielt und fragte des Öfteren nach dem aktuellen Bearbeitungsstand.

Wohl mehr durch Zufall erreichte ich im August 2002 dann eine Mitarbeiterin, die sich kundig machte und danach den Antrag zur erneuten Begutachtung an den MDK gab.

Mit Datum vom 31.10.2002 wurde die Kostenübernahme der Kur bewilligt. Die Bearbeitung brauchte also 11 Monate. Doch leider war der Patient nicht mehr kurfähig. Die Klinik ist nicht für Rollstuhlpatienten eingerichtet. Und mein Mann was zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr sicher auf den Beinen

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