Tabletten
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Verabreichung von Tabletten

Auch gesunde Menschen mögen es nicht Tabletten zu schlucken. Je größer die Tabletten um so schlimmer. Man muss sich richtig Mühe geben, die Dinger mit dem ersten Schluck Wasser hinter zu kriegen. Kindern fällt es noch schwerer. Pick-Patienten sind ja im Grunde auch wieder Kinder. Dem entsprechend kapieren sie es nicht mehr und kauen die Tabletten krachend mit den Zähnen. Vom Geschmack her ist es ihnen egal.

Trotzdem nahm mein Vater die Tabletten nur widerwillig. Bis meine Mutter ihn austrickste: Sie pulverisiert jetzt alle Tabletten mit einem Stößel in einer kleinen Schale. Dieses Pulver mischt sie dann mit Apfelmuß oder Joghurt. Denn davon weiss sie sicher, dass er es gerne mag und dass es sich ausgezeichnet schlucken läßt. Funktioniert wunderbar.

Im Kapitel Medikamente sind zig Sorten von Tabletten aufgezählt, die der Patient mehrmals täglich zu verschiedensten Zeiten und in verschiedensten Mengen bekommen muss. Hier den Überblick zu behalten ist schwierig. Besorgen Sie sich einen Wochen-Portionierer. Ich weiss nicht, ob es wirklich so heisst. Es sieht aus wie ein Mini-Regal mit 7 Schubladen (für jeden Wochentag). Jede Schublade ist noch 3x unterteilt für morgens, mittags, abends. So können Sie schon im Voraus die Tabletten-Portionen zuteilen, z.B. immer sonntags. Und bei jeder Mahlzeit steht der Portionierer mit auf dem Tisch. So kann man eigentlich nichts vergessen.

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